FURTMAYRS zu Besuch bei KAHLA Porzellan

Die drei Top-Werbegeschenke der Deutschen
07.09.2017

Tagtäglich haben wir mit hunderten von Werbeartikeln zu tun, doch wann hat man mal die Chance, hautnah beim Herstellungsprozess dabei zu sein? FURTMAYRS war bei KAHLA Porzellan zu Gast und durfte hinter die Kulissen schauen.

 

Wir spulen mal ganz auf Anfang

Bevor man ein Prozellanprodukt in die Fertigung gibt, benötigt man natürlich eine Idee.

“Was soll denn nun genau hergestellt werden?”

Genau diese Frage beantworten die kreativen Köpfe bei KAHLA.
Dazu gehören vorallem Barbara Schmidt und Lisa Keller.

Barbara Schmidt arbeitet seit 1991 für die KAHLA/Thüringen Porzellan GmbH und spielte bei der Neuausrichtung des Unternehmens eine tragende Rolle. Ihre Arbeiten wurden mit über 40 Designpreisen ausgezeichnet.

Lisa Keller ist seit 2013 Senior Designer bei KAHLA, war Stipendiatin der IKEA Stiftung, wurde bereits nominiert für den Designpreis Halle, den James Dyson Award Deutschland und gewann 2014 den Bronze Award auf dem 10. internationalan Designfestival Mino in Japan. Lisa ist außerdem die Schöpferin der KAHLA Neuheit cupit.

Hohe Kreationskompetenz verspricht innovative Designs

Mit der Serie “Update” brach Barbara Keller erstmals die Regeln in der Porzellanwelt, indem Sie die Linie zwischen Porzellan im Heimgebrauch und Porzellan im Hotelgebrauch verwässerte. Durch andere Funktionalitätsansprüche im Hotelbereich war lange Zeit nicht an Designer Porzellan zu denken. Mit der Serie Update wurden nun aber Probleme wie die Stapelbarkeit gelöst. Die Unterteller der Serie können nämlich sowohl als Abdeckung für z.B Tassen und Schüsseln genutzt werden und somit lässt sich Geschirr problemlos stapeln.

KAHLA mäht in Germany – Pro Öko, für eine grünere Zukunft

Mit der „KAHLA pro Öko“ Strategie bekennt sich das Unternehmen klar zum Thema Nachhaltigkeit. Ein grünes Qualitätssiegel bürgt für schadstoffgeprüftes Porzellan aus natürlichen Rohstoffen. Es wird fair und sozial in Deutschland hergestellt. Die Botschafterin Karla das Schaf erläutert im Unternehmen die pro Öko Strategie:

Ich heiße Karla, lebe zusammen mit meiner Familie auf den saftigen Wiesen des Porzellanwerks und bin “pro Öko”-Botschafterin von KAHLA. Unser Porzellan ist schadstoffgeprüft und Made in Germany! Durch unseren eigenen Brunnen und unsere Wasseraufbereitungsanlage werden im Jahr Millionen Liter an Wasser gespart. Dank unserer innovativen Energie verringern wir den CO2 Ausstoß bei der Produktion. Wir verwenden und erzeugen ökologischen Strom aus Sonnenenergie durch unsere hauseigene Photovoltaikanlage. Wir bieten soziale Arbeitsbedingungen und integrieren Menschen mit Behinderungen. Durch unsere guten, materialgerechten und nachhaltigen Designs haben wir einen langen Produktlebenszyklus. Auch der Nachwuchs kommt nicht zu kurz, denn wir fördern universitäre Partner und die Günther-Raithel-Stiftung.

Jetzt aber ab in die Produktion

In der hauseigenen Produktion stellt KAHLA sein Porzellan her. Hier wird es gegossen, gedreht und isostatisch gepresst. Dabei geht es durch viele geschickte Hände, aber auch durch Maschinen mit neuester Robotertechnik. Nach Formgebung, Glasieren und zwei Bränden (bei 900 °C und bei 1400 °C) ist das strahlend weiße Porzellan fertig. In der Henkelgarnitur durften wir dann auch selbst Hand anlegen.

Es kann nun per Siebdruck, Malerei oder Airbrush Farbe verschönert werden. Die Farbe wird im Anschluss mit einem weiteren Brandvorgang eingebrannt. Sehr faszinierend fanden wir die Stempel-Station, in der das Porzellan noch von Hand mit zarten Ornamenten in Cobaldblau bestempelt wird. Erst dann folgt die Glasur. Dieses traditionelle Handwerk beherrschen nur noch wenige Porzellan Manufakturen.

Werksbesichtigung
 Sie können sich übrigens jeden Freitag um 10.30 das Porzellanwerk ebenfalls bei einer Werksführung ansehen.

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